Neues Buch

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Cover "He, Obstdiebin!"

Im Verlag Bibliothek der Provinz erschien ein ungewöhnliches Buch: Die Autorin Barbara Tilg hat ihre Lektüreeindrücke von Peter Handkes Erzählung "Die Obstdiebin" gezeichnet. Sie erzählt die Geschichte sozusagen in Bildern nach und öffnet sie dadurch auf schöne Weise für eigene Phantasien. Ihre Zeichnungen geben zudem, wie Hans Höller schreibt, "einen Geschmack von der Schönheit der Erzählung".


"Für die Obstdiebin als Figur empfinde ich tiefe Sympathie. Sie ist „das freudige Menschenkind“, selbstbewusst, frech und unangepasst in ihrem Wesen. „Ab und zu bückte sie sich nach einer auf Teer und Schotter verwehten ungeernteten Weizenähre und steckte sie sich hinters Ohr wie eine Zigarette.“ Was für ein Ausdruck menschlicher Individualität! Eine junge Frau, halb noch ein Kind, eigentümlich stolz, die „in der Zeit“ lebt, auf Konventionen pfeift, die mutig unterwegs ist, sich durch sterile Vorstädte und finstere Auwälder schlägt, für die es kein Ankommen gibt und geben kann." (Barbara Tilg in der Vorbemerkung des Buchs)


Vorschau des Verlags Bibliothek der Provinz


Rezensionen

Höller, Hans: Peter Handkes Obstdiebin weitergezeichnet. In: Der Standard, 18.1.2025.

Leitner, Joachim: Gestrichelte und gefärbte Fenster in die Erzählung. In: Tiroler Tageszeitung, 13.1.2025. (Auschnitte der Rezension auf der Website des Verlags)