Neues Buch

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Buchcover

Im Wieser Verlag erschien in der Reihe Ultramarin Willibald Hopfgartners Buch "Das Heilige im Werk Peter Handkes. Eine Annäherung". Hopfgartner (geb. 1946) ist Franziskanerpater aus Lienz. Er studierte Theologie und Germanistik in Innsbruck und war 35 Jahre lang als Lehrer für Deutsch und Philosophie am Gymnasium seines Ordens in Bozen tätig. 

                                 

"Das Heilige ist der geläufigen Wahrnehmung der Menschen weitgehend entschwunden. Umso erstaunlicher, dass im Werk Peter Handkes das Heilige ein strukturbildendes Element darstellt. Es fügt sich organisch ein in das Schreibprogramm, mit dem der Autor schon früh dem herrschenden Zeitgeist absagt: „Ich erwarte von der Literatur ein Zerbrechen aller endgültig scheinenden Weltbilder.“

Das Heilige gehört nicht zur Ordnung der Dinge, sondern zur Ordnung des Sehens. Es ist nicht interessant für das Wissen oder für die Ökonomie, sondern manifestiert sich, mit den Worten von Mircea Eliade, als „Realität, die von ganz anderer Art ist als die natürlichen Realitäten“. Handke will sie „umschreibend erzählen“ und in seinen Aufzeichnungen ihr Aufleuchten zur Sprache bringen. So erweisen sich seine Texte als eine Art Sehschule für das Heilige." (Buchbeschreibung des Wieser Verlags)

Link zum Wieser Verlag

                                                           


Rezensionen:

Raffeiner, Andreas: Willibald Hopfgartner widmet sein neues Buch Peter Handke. In: Kleine Zeitung, 14.09.2024.