Gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt 2018

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Foto für Griffner Schlossberg: Gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt 2018

Dieser Tage wurde das diesjährige gemeinnützige Beschäftigungsprojekt am Griffner Schlossberg nach 9 Monaten sehr erfolgreich wieder beendet.

Das Projektende 2018 nahm Bgm. ÖkR Josef Müller zum Anlass, den Mitarbeitern für ihren Einsatz am Schlossberg und anderen Aufgabenbereichen der Gemeinde zu danken. Sein Dank galt aber auch den Projektpartnern vom AMS Kärnten, der Geschäftsstelle Völkermarkt und der Gemeinnützigen Personal Service GPS Kärnten GmbH, die einerseits maßgeblich die finanziellen Mittel für das Beschäftigungsprogramm, anderseits die Durchführung, Abwicklung, sozialpädagogische Betreuung und die Lohnverrechnung übernehmen.

Geschäftsstellenleiterin Helena Wutscher-Grünwald vom AMS Völkermarkt unterstrich die gute, jahrelange Zusammenarbeit mit der Gemeinde Griffen nicht nur im Bereich des Schlossberges, sondern in vielen Bereichen. Es sei erfreulich, dass sich die Gemeinden immer wieder auch ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind, und im Rahmen von Förderprogrammen benachteiligte Personen beschäftigen.

GF Johann Schober von der GPS Kärnten GmbH dankte der Gemeinde Griffen und dem AMS für die überaus positive und professionelle Kooperation. Die GPS hat mit über 1.000 beschäftigten Personen im 2.Arbeitsmarkt genügend Know how, um die Gemeinden bei der Projektabwicklung zu unterstützen. Kärnten sei in diesen Bereichen federführend, nicht zu Letzt dank der Gemeinden.

Fr. Mag. Birgit Vallant stellte als Projektbetreuerin kurz die Tätigkeiten des abgelaufenen Jahres vor. Das Projekt Griffen wird nunmehr seit 4 Jahren von der GPS betreut, in dieser Zeit wurden 27 Langzeitarbeitslose und beeinträchtigte Personen beschäftigt. 2018 waren insgesamt 7 Personen auf 5 Arbeitsplätzen im Einsatz, ein Projektteilnehmer konnten auf einen Arbeitsplatz in der Privatwirtschaft vermittelt werden.

Alle Projektpartner sprachen sich dafür aus, auch 2019 wieder ein gemeinsames Projekt zu starten. Auch wenn die Arbeitslosigkeit insgesamt erfreulicherweise sinkt und die Mittel des Bundes hinkünftig gekürzt werden, gibt es einen Personenkreis, der ohne sozialtherapeutische Unterstützung und einem vorübergehenden Arbeitsplatz am zweiten Arbeitsmarkt nicht in die Arbeitswelt der Privatwirtschaft integriert werden können. Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Langzeitarbeitslose sowie ältere Arbeitslose sind auf derartige Projekte angewiesen. Diese Personen zu unterstützen und ihnen eine fauch für die Allgemeinheit wertvolle Beschäftigung zu bieten, ist auch Aufgabe der Gemeinden, der Länder und des Bundes.