Das Durchatmetwerden von der körperlichen Arbeit ist gut, aber noch besser – gesünder – scheint mir das vom geistigen Tun oder einfach nur Dasein, Durchdrungenwerden von Schrift, Farbe, Tönen
Teile die Arbeit ein nach denen, wobei du flach atmest, nach denen, wobei du außer Atem kommst, und denen, wobei du durchatmest (durchatmen kannst)
(aus: Peter Handke: Notizbuch 28.08.1986-24.11.1986 (NB 050), Eintrag vom 10.10.1986. Ders.: Am Felsfenster morgens (und andere Ortszeiten 1982–1987). Salzburg/Wien: Residenz 1998, S. 214.)