Das Bildungszentrum Griffen nimmt in 2 Wochen den Betrieb auf – Land Kärnten unterstützt das Großprojekt sehr großzügig

Besuch_LR_Fellner

Die erste Baustufe des Bildungs- und Sportzentrums Griffen geht ins Finale. Am 02.September beziehen die Kinder der Kindertagesstätte und des Kindergartens der Pfarre Griffen die völlig neu renovierte, ehemalige Mittelschule, am 08.September folgen die Volksschülerinnen und Volksschüler.

 

Das gesamte Projekt umfasst die Bereiche Elementarpädagogik, Volksschule, Mittags- Nachmittagsbetreuung und den Hort des BÜM, die Musikschule TonArt, die beiden Turnhallen, die auch den Vereinen der Gemeinde Griffen zur Verfügung stehen, eine Gastro-Küche mit Speisesaal für die Kindergarten- und KiTa-Kindern sowie die Nachmittagsbetreuung, den Spielplatz mit neuer, öffentlicher Toilette und einige Sporteinrichtungen der Gemeinde. 

Mit der Baustufe 2 werden neben den noch offenen Umbauten auch die Außenanlagen, die zugeordneten Spielplätze der KiTa und des KiGa und die Wege und Parkplätze neu gestaltet. Hierbei werden rund 4.000 m² Asphaltfläche entsiegelt und wieder begrünt. Der Innenhof wird zur Aufenthaltszone für die Kinder. Die Gesamtkostenbelaufen sich auf rund 9,9 Millionen Euro.

Vorwenigen Tagen wurde bei einem Termin in der Kärntner Landesregierung der zuständige Landesrat für Gemeinden und Bildungsreferent Ing. Daniel FELLNER von Bgm. ÖkR Josef MÜLLER und GVmgl. Robert ORIESCHNIG MSc über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informiert.

Bei diesem Termin wurde mit LR Ing. Fellner und Vertretern der Fachabteilungen auch über die noch auszufinanzierende Baustufe 2 gesprochen, die nicht mehr über den Kärntner Bildungsbaufonds mitfinanziert werden kann. LR Ing. Fellner zeigte sich vom Projekt und der Aufbereitung beeindruckt und sicherte nach einer intensiven Verhandlung der Marktgemeinde Griffen eine weitere finanzielle Unterstützung aus Mitteln des Gemeindereferates in Höhe von 2,4 Mio. Euro, zahlbar in 3 Jahrestranchen von je € 800.000,00 in den Jahren 2025 bis 2027 zu.

LR Ing. Fellner bedankte sich bei den Gemeindevertretern, dass den Kindern und Jugendlichen aber auch den Ehrenamtlichen und Mitgliedern in den zahlreichen Vereinen mit dem neuen Bildungs- und Sportzentrum ein zukunftsweisendes Vorzeigeprojekt geboten werden kann und durch Doppel- und Mehrfachnutzungen einer Liegenschaft gleichzeitig Kosten gespart werden können. Auch die Einbeziehung und Revitalisierung des Leerstandes der Mittelschule, die durch den Ankauf des Objektes vom Schulgemeindeverband Völkermarkt ermöglicht wurde, sei vorbildhaft. 

Bgm.ÖkR Josef Müller bedankte sich im Namen der Gemeindevertretung bei LR Ing.Fellner für die großzügige Unterstützung des Projektes und die konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Fachabteilungen. Ohne diese Unterstützung wäre eine Gemeinde angesichts der finanziellen Rahmen-bedingungen nicht mehr in der Lage, ein für die Zukunft einer Gemeinde so wichtiges Projekte auch entsprechend umzusetzen.