Bergrettung Eisenkappel übte am Schlossberg den Ernstfall

ÜbungBergrettung

Der Sportklettersteig am Griffner Schlossberg, nach Einschätzung der Kletterszene einer der schwierigsten Klettersteige in den Ostalpen, ist Ziel zahlreicher Sportbegeisterter aus ganz Österreich und darüber hinaus und damit auch immer wieder Einsatzort der Bergrettung Eisenkappel und der Rettungskräfte.

Am 2. September führte die Bergrettung Bad Eisenkappel gemeinsam mit Einsatzkräften der Alpinpolizei des Bezirkskommandos Völkermarkt eine großangelegte Übung am Klettersteig des Griffner Schlossberges durch. Geleitet und koordiniert wurde die Einsatzübung von Ortsstellenleiter Dr. Gernot Koboltschnig und Ing. Gert Hofman. Auch Landesleiter Hannes Gütler ließ es sich nicht nehmen, die Einsatzübung aktiv zu unterstützen.

Eine Gruppe von Menschen, die in einer Reihe stehen

Von der alpinen Einsatzgruppe Völkermarkt (AEG) waren deren Leiter KI Heiko Lipusch, dessen Stellvertreter AI Nikolas Graf und AI Michael Karner an der Übung aktiv beteiligt. Unterstütz wurde die Übung auch vom Präventionsbeamten und Leiter des Kriminaldienstreferates des Bezirkspolizeikommandos Völkermarkt, Chef-Inspektor Rudolf Stiff.  

In Abstimmung mit Bgm. ÖkR Josef Müller nahm der Kommandant der Polizeiinspektion Griffen, Kontr.Insp. Günther Kazianka die Gelegenheit wahr, Pressevertreter zur Übung einzuladen um die Bevölkerung für das Thema Sicherheit am Berg, Tourenvorbereitungen und Ausrüstung zu sensibilisieren. 

Eine Gruppe von Menschen, die eine Felswand erklimmen

Wie den Medien beinahe wöchentlich entnommen werden kann, gibt es in den Bergen und auf Klettersteigen sowie im hochalpinen Gelände unzählige Einsätze der Bergretter aus ganz Österreich. Nur in den wenigsten Fällen ist ein Naturereignis oder ein unverschuldeter Unfall der Einsatzgrund. Vielfach ist es schlechte oder falsche Ausrüstung, Selbstüberschätzung, schlechte Tourenvorbereitung hinsichtlich Wetter, Schwierigkeitsgrad oder Bodenverhältnisse (Schnee, Eis, Nässe), manchmal ist es auch einfach nur Dummheit. 

Eine Gruppe von Menschen mit Helmen und Kletterausrüstung

In jedem Fall aber sind es bei einem Rettungseinsatz die Bergretterinnen und Bergretter, die sich oftmals unter Einsatz ihrer Gesundheit und des eigenen Lebens FREIWILLIG und UNENTGELTLICH zu den Verunglückten vorwagen müssen.

Wie bei allen Freiwilligen müssen auch die Helferinnen und Helfer der Bergrettung die Einsätze intensiv und exakt üben, um die Gefahren für die Klienten als auch für sich selbst und die Kolleginnen und Kollegen so gering als möglich zu halten.

Eine Gruppe von Menschen, die auf einem Hügel stehen

Bgm. Müller konnte sich bei den Einsatzkräften und den freiwilligen Rettern der Bergrettungseinsatzstelle Eisenkappel, die immer wieder Großartiges am Schlossberg leisten, für ihre Zusammenarbeit, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft im Namen der vielen Kletterinnen und Kletterer und im Namen der Marktgemeinde Griffen mit einer Jause als Übungsabschluss in der Schlossbergschänke bedanken.

Eine Gruppe von Männern, die für ein Foto posieren

eine Gruppe von Menschen, die Warnwesten und Helme tragen

Bergrettung

Eine Gruppe von Menschen mit Warnwesten und Helmen, die für ein Foto posieren

Eine Gruppe von Menschen um einen Tisch