5. Griffner Wirtschaftsgespräche am Schlossberg

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5. Griffner Wirtschaftsgespräche am Schlossberg

Alle zwei Jahre bittet Bgm. ÖkR Josef Müller gemeinsam mit dem Gemeindevorstand die Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Gemeindegebiet zu einem Gedankenaustausch in den Bambergersaal auf den Griffner Schlossberg. Diesmal folgten über 70 Betriebsinhaber der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Bgm. ÖkR Josef Müller konnte neben den vielen Unternehmerpersönlichkeiten auch den Wirtschafts- und Tourismuslandesrat DI Christian Benger, der vor seinem Einstieg in die Politik vor sechs Monaten ebenfalls ein Griffner Unternehmer war, mit seiner Gattin Christiane Benger begrüßen.

Ganz besonders herzlich begrüßte der Bürgermeister seinen Jugendfreund, den Griffner Filmemacher KR Klaus Graf und seine Frau Margot Graf, in seiner alten Heimat Griffen. Klaus Graf ist Inhaber und GF der Graf Film, und Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise aus der internationalen Film- und Fernsehwelt (Der Mann mit dem Fagott, Das Wunder von Kärnten, Tatort-Krimis, Lilly-Schönauer-Filme, ….).

In seiner kurzen Ansprache bedankte sich Bgm. ÖkR Josef Müller bei den UntenehmernInnen für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und die erbrachten Steuerleistungen, die das Fundament einer gesunden Gemeindeentwicklung bilden. Bgm. Müller konnte den Anwesenden aber auch beeindruckende Zahlen über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Führung der Gemeinde Griffen, die kärntenweit als Vorzeigegemeinde in Sachen Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit gilt, präsentieren. So befindet sich Griffen sowohl m Landesvergleich als auch bei den prüfrelevanten Zahlen des Rechnungshof im Spitzenfeld der positiven Kommunen in allen benchmarkgeprüften Bereichen.

LR DI Benger führte in seinen Grußworten aus, dass das Land Kärnten innovative und risikobereite Unternehmer und Unternehmerinnen braucht, um wieder in die Lage versetzt zu werden, sich positiv zu entwickeln. Vordringlich sei es, so Benger, die geforderten und notwendigen Sparmaßnahmen im Budget so zu heben, dass es zu keiner weiteren Schwächung der Wirtschaft komme. Er, so der Landesrat, sei für die Einsparungen in seinen Zuständigkeitsbereichen gerüstet, ob dies jedoch auch bei den Regierungskollegen so sei, müsse noch bezweifelt werden.

In seinem kurzweiligen und humorvollen Impulsreferat führte KR Klaus Graf aus, dass sein Business in der schillernden Filmwelt zwar mehr öffentliches Interesse wecke, es sich aber für ihn als Produzenten letztlich auch nur um ein unternehmerisches Projekt handelt. Dieses Projekt gilt es zu entwickeln, Innovation und Risikobereitschaft einzubringen und es so gut wie möglich zu verkaufen, so wie es bei jedem anderen Unternehmer eben auch sei. Das Schöne an seinen „Produkten“ sei, dass es letztendlich noch zu einer Bewertung durch das Publikum und, im Idealfall, wie beim „Wunder von Kärnten“ oder beim Film „Der Mann mit dem Fagott“, zu höchsten internationalen Auszeichnungen kommt. Dies sei aber weder planbar noch vorhersehbar.

Bei einem exzellenten Abendessen vom Chef der Schlossbergschänke, Peter Hauser, und seinem Team nutzten die Gäste noch bis in die frühen Morgenstunden die Gelegenheit, sich auszutauschen und die persönlichen Kontakte zu intensivieren.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der neuen Griffner Gesangsformation Mir4.